Projektübersicht

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Damit sich alle Altersgruppen und Menschen mit Behinderung sicher in der Natur und beim Angeln bewegen können, möchten wir an unserem Gewässer zwei barrierefreie Angelplätze anlegen.

Kategorie: soziales Engagement
Stichworte: Straubing, Rollstuhl, Angeln, Fischereiverein, Behindertenangelplatz
Finanzierungs­zeitraum: 21.07.2017 14:18 Uhr - 17.10.2017 23:59 Uhr
Realisierungs­zeitraum: Herbst 2017

Worum geht es in diesem Projekt?

Behinderte Menschen integrieren
In allen möglichen Sportarten und Freizeitbeschäftigungen ist es der Gesellschaft gelungen behinderte Menschen zu integrieren. Beim Angeln besteht jedoch ein starkes Defizit.
Vermutlich liegt es an den Zufahrten und Zugängen der Örtlichkeiten, an denen die Angelei ausgeübt werden kann.

Bereits seit einiger Zeit plant der BFV-SR die Errichtung behindertengerechter Angelplätze am sog. Reibersdorfer See, dem Rest einer Donauschleife bei Parkstetten.
Mit Hilfe der Crowdfundingplattform der Volksbank wollen wir diese Plätze erstellen.

Was sind die Ziele und wer die Zielgruppe?

Zahlreiche ältere Petrijünger sind nicht mehr so mobil wie ehedem, wollen ihrem Hobby aber gern weiterhin nachgehen. Zudem ist es für behinderte Menschen extrem schwierig, ihre Angelleidenschaft trotzdem auszuüben.

Das ist nur an solchen Plätzen möglich, denn hier soll man ohne Probleme sogar mit dem Rollstuhl vorfahren können um seine Angel auszuwerfen.

Und das sagt der 1.Vorstand des Vereins zum Projekt:

Bei einer Begehung des vorgesehen Standorts der behindertengerechten Angelplätze am Vereinsgewässer stellte Reinhold Maier, 1.Vorstand des Vereins, die Kriterien vor, welche zur Auswahl dieser Plätze führten. So liegen diese am vereinseigenen Gewässer und bieten eine geringe Höhendifferenz zwischen Wasser und Angelplatz, die sich harmonisch in die Landschaft einfügen.
Zudem seien keine größeren Eingriffe in die Natur erforderlich. Die Zufahrt erfolgt über einen Feldweg, dessen Untergrund bereits befestigt und tragfähig ist. Der Stege, so erläuterte Maier weiter, seien so ohne Probleme mit dem Auto  zu erreichen und werden – zwei mal vier Meter – ebenerdig mit der umgehenden Wiese ausgeführt. Dies sei zur Sicherung der Rollstuhlfahrer ebenso wie ein Geländer, das in Metallbauweise ausgeführt werden soll, erforderlich. Die Befestigung des Uferbereichs erfolge mit Rasengittersteinen, resp. großen Flussbausteinen. Weiter sei vorgesehen, nach Fertigstellung des Angelplatzes ein Hinweisschild mit dem Hinweis aufzustellen, dass das Benutzen vorrangig für Angler mit entsprechenden Schwerbehindertenausweis (Buchstabe G) erlaubt sei. Natürlich dürfen auch Vereinsmitglieder ohne Handicap diesen Angelplatz nutzen. Oberste Priorität hat aber immer der Angler mit Handicap.
„Den Bau des behindertengerechten Angelplatzes,“ ist Vorstand Reinhold Maier zuversichtlich, „wollen wir dann noch in diesem Herbst abschließen“.

Warum sollte man dieses Projekt unterstützen?

Wir wollen dich/Sie davon zu überzeugen, dass die Eingliederung von Handicapfischern eine Geste der Freundschaft ist und nicht des Mitleides.
Wir wollen GEMEINSAM mit Ihnen ein sichtbares Zeichen setzen und unsere Augen nicht vor den Tatsachen verschließen und jenen Menschen helfen , die sich durch ihr Handicap trotz allem nicht unterkriegen lassen.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Wir bauen zwei behindertengerechte Angelplätze am Reibersdorfer See
Bei der Auswahl der zwei Angelplätze spielen folgende Kriterien eine wesentliche Rolle:

  • Der Platz soll mit dem Pkw gut und direkt erreichbar sein
  • Der Eingriff in die Natur soll bei der Erstellung des barrierefreien Platzes so moderat wie möglich sein
  • Jeder Angelplatz soll eine ausreichend große Stellfläche für einen Pkw haben
  • Neben der Pkw-Stellfläche soll ausreichend Platz zum Aussteigen und zur Handhabung des Angelgeräts sein
  •  Pkw-Stellfläche, Ausstiegsbereich und eigentliche Sitzfläche zum Angeln sollen möglichst eben und ohne Steigung/Gefälle  sein
  • Der eigentliche Angelsteg soll mit Gitterrosten auf einer Fläche von ca. 8 Quadratmetern eben ausgelegt sein
  • Zum Gewässer hin ist eine Spundwand mit integriertem Handlauf gesetzt
  • Der Handlauf hat Absenkungen und Lücken, die das fachgerechte Ablegen der Ruten und das Keschern von Fischen auch aus dem Rollstuhl heraus ermöglichen

Wer steht hinter dem Projekt?

Bezirksfischereiverein Straubing e.V.
Linzer Str. 14 - 94315 Straubing